reflections

chinesisches neujahr

 

Das chinesische Neujahr ist das wichtigste Fest in China. Zu dieser Zeit gibt es für Schüler um die 4 Wochen Ferien, die haben sie sich dann auch wirklich verdient. Dies hat für mich bedeutet, dass ich den lieben langen Tag abgehangen habe. Jeden Tag in die Stadt zu fahren wäre viel zu ermüdend und außerdem entspricht eine Fahrt in die Stadt ungefähr dem Preis für ein herunter gehandeltes T- Shirt, da spart Linchen lieber.^^

Viele Chinesen fahren für das Fest zu ihren Verwandten, meistens zu den ältesten. Dadurch sind die Flug- und Bahntickets zu dieser Zeit auch besonders hoch, da viele Chinesen zu dem auch noch eine Abneigung dagegen haben Sachen zu planen blechen die hier für das Fest auch schon richtig viel Geld, von den Geschenken mal ganz abgesehen ( zu denen komme ich dann vlt später noch). Zu dieser Jahreszeit wird auch besonders viel geklaut,um ebendieses Geld zu bekommen. Dieses Jahr war das mit dem Reisen für manche ein echtes Problem, es hat in vielen Regionen Chinas sehr stark geschneit was dazu führte, dass Straßen blockiert waren, Strom in vielen Regionen ausgefallen ist, teilweise die Wasserversorgung ausgefallen ist und auch das Telefon. Dieses alles führte dazu, dass Lavinen von Charityaktionen gestartet , sowie spezielle Fernsehsendungen und viel Militär in die betroffenen Gebiete geschickt wurde um beim Wiederaufbau der Versorgung zu helfen. Diese Katastrophe führte dazu, dass viele Menschen nicht nach Hause fahren konnten und auch der Bahnverkehr teilweise zum Stillstand kam und die Leute, die schon Fahrkarten hatten auf Flugplätzen und in Bahnstationen kampierten. Ein extremes Beispiel ist der Hauptbahnhof in Guangzhou. Da haben zehntausende Menschen drei Nächte auf dem Bahnhofsvorplatz geschlafen.

Aber genug zum Schnee.

Am Neujahrsabend ist es hier Tradition zusammen Jiaozi zu machen und um 12 zu essen. Jiaozi sind eine Art Teigtaschen, ähnlich wie Pelmenie. Außerdem isst man noche viele andere feine Sachen und trink dann schon mal ein paar Gläschen, bevorzugt wird dabei ein chinesischer Schnaps mit über 50%vol. Frauen hallten sich da aus Anstand zurück, das gehört sich hier so, und wenn sie dann dochmal möchte wird sie auch schon einmal von den Verwandten ausgeschimpft. ( ich reden nicht von mir, Mama) Nebenbei läuft ein Fernsehprogramm, dass über 4 Stunden dauert und ebenfalls Tradition ist. Ebenfalls wird besonders viel geknallt, das sollte man sich dann auf keinen Fall entgehen lassen. Wir standen dann bzw. rannten dann etwas ängstlich draußen. Ranntendeshalb, weil Chinesen, wie in vielen anderen Dingen auch, keine Hemmungen haben so ne Rakete direkt neben dir abzufeuern.

Die Festivitäten dauern drei Tage in denen viele Freunde und Verwandte besucht werden, viel gegessen und getrunken wird und außerdem viel geschenkt wird.

Kinder bekommen hier den ersehnten hongbao, ein roter Briefumschlag mit Geld und nicht gerade wenig. Allerdings wird das den Kindern eher symbolisch überreicht, denn die müssen das Geld dann artig an ihre Eltern abgeben. Ich denke nur wenige dürfen es wirklich behalten, ich habe noch keine getroffen. Ich denke den von ihren Eltern dürfen sie dann behalten. Meine Gastschwester hat das gerade bestätigt, mit bedauern in den Augen ^^. Ansonsten bringt man jedem den man besucht etwas mit, sehr beliebt ist Obst und Alkohol. Das mit dem Mitbringsel gilt aber auch generell als höflich, allerdings nicht in dem Ausmaß wie beim Frühlingsfest.

Im Großen und Ganzen war das Frühlingsfest sehr interessant und mit dem vielen Feuerwerk und der warmen , friedlichen Atmosphäre auch sehr schön. Da einige Chinesen es mit dem feuerwerk etwas übertreiben hat man zu dieser Zeit des Jahres auch viele Schlafstörungen. Man möchte sich das Feuerwerk in Deutschland täglich und 30mal so doll um 12 Uhr am Neujahrsabend vorstellen.

Frohes neues Mäusejahr ( nicht Ratten was ein schwerer Fehler ist)! Oder wie die Chinesen sagen würden: Xin Nian Kuaile!

25.2.08 07:09, kommentieren

wetter

 

Der wetterumschlag hier war enorm, von unangenehm warm auf schrecklich kalt in ein paar tagen. Das blöde war dass die heizungen erst vor einer woche eingeschalltet wurden, davor hieß es also schlottern. Von den gingobäumen hier im bezirk sind schon alle blätter abgefallen und auch die anderen bäume sehen schon sehr kahl aus. Jetzt wird es langsam windig und morgens und abends herschen temperaturen um die 0 grad, um preziser zu sein bis7.00uhr morgens und dann wieder ab halb 5.00uhr abends, dann geht hier nämlich die sonne auf bzw. unter. Dies bedeutet gerade in der zeit in der ich zur schule fahre und wieder zurück, ohne handschuhe, dicker jacke, pullover, t-shirt, leggings, socken, boxershorts und natürlich schuluniform ist das gar nicht mehr auszuhalten. Da ist man dann regelrecht froh in der schule zu sein.

Mal sehen was im richtigen winter so kommt.

1 Kommentar 20.11.07 06:12, kommentieren

verkehr

 

Also wenn man das gewühl auf den straßen überhaupt als verkehr bezeichnen kann, dann gibt es dafür ein perfektes adjektiv, chaotisch. Da sich keiner an die linien auf der fahrbahn halten würde bzw. nur wenige gibt es kleine zäune als markierung. Die hupe ist wird auch nicht wie in deutschland geschont sondern immer und ohne grund verwendet, dass ist wirklich gewöhnungsbedürftig. Als fussgänger hat man es hier schwer, man sollte auf keinen fall versuchen an einer stelle ohne ampel oder fussgängerüberweg die straße zu überqueren und auch wenn es eine ampel gibt sollte man immer mit einer großen gruppe von fußgängern gehen. Das fahrrad fahren ist hier auch sehr interessant. In den außenbezirken der stadt gibt es für fahrräder und kleine motorroller die man hier oft findet eine eigene kleine straße neben der eigentlichen, die beiden sind von einem streifen grün getrennt. Auch hier gilt klingeln bis zum geht nicht mehr und sich in jede freie lücke quetschen um möglichst schnell vorwärts zu kommen, dabei muss man noch sehr auf autos aufpassen die auf den auf der fahrradstraße liegenden parkstreifen wollen, außerdem auf klein busse die es hier als billiges transportmittel(1yuan) zu tausenden gibt und die dort immer ihre passagiere abladen. Wenn man einmal über die lautstärke hinweg gekommen ist gewöhnt man sich allerdings an den verkehr und ich denke es wird richtig schwer fallen in deutschland wieder rücksicht auf andere verkehrsteilnehmer nehmen zu müssen.

20.11.07 06:11, kommentieren

der teachersday

war eigentlich schon am 12. ich komm aber jetzt erst zur beschreibung.

ich wusste ja das teachersday ist hab aber keine ahnung ob ich da den lehrern was schenken muss oder nich, bin dann ohne irgendwas zur schule ein bekannter von mir hat am schultor erst nochmal eine blume gekauft, das hat mich dann etwas verunsichert. ich betrat dann voll angst davor, das geschenke erwartet werden meinen klassenraum aber zum glück hatte niemand etwas für unsere lehrerin mitgebracht. die stand fein herausgeputzt hinter dem pult und hat mir fast schon wieder leidgetan, das wurde allerdings von meiner erlaichterung übermannt. auf jeden fall gingen dann irgendwann alle auf den playground auf dem auch die morgengymnastik stattfindet. dann wurden ersteinmal reden gehallten usw. mir viel eine gruppe von 8 mädchen auf die neben dem podium standen und in schreckliche, weiße kleider gehüllt waren und als brosche ine riesige rote rose trugen. diese mädchen kamen dann auf die bühne und haben ein lied gesungen mit der richtigen musik sammt gesang im hintergrund. bei den besdonders hohen tönen haben alle dann immer einen leichten schock erlitten, letztendlich durften wir dann alle in unsere klassenräume zurück und der tag lief weiter wie an normalen tagen. am nachmittag dann kam der schock. in der letzten stunde müssen alle schüler vor ihrer klasse und ihrem lehrer etwas machen. ein paar mädchen haben dann tatsächlich versucht mich zu überzeugen , dass ich ein gedicht aus dem chinesisch unterricht vorlesen soll, welches ich in lautschrift aufgeschrieben habe. ich dachte natürlich nichtm,al im traum daran mich vor der ganzen klasse zur lkachnummer zu machen und so kam es , dass ich als abschluss des programmes vor der klasse stand und die deutsche nationalhymne sang, wovon die chinesen begeistert waren und bei der sie gleich anfingen mit zu schunkeln und zu klatschen. letzten endes war ich überaus froh, dass es so einen tag in deutschland nicht gibt.

1 Kommentar 20.9.07 07:28, kommentieren

schule

also die schule is hier ganz schön. von außen sieht sie zwar nich so toll aus aber dafür ist das gebäude in dem ich unterricht habe ganz hübsch. überaus modern eingerichtet vor jeder tafel hängt ein ausfahrberer bildschirm und dann natürlich ein beamer. jeder lehrer hat hier seinen eigenen laptop und internetanschluß. im großteil der unterrichtstunden  benutzen die lehrer power point präsentationen . außerdem hat jeder raum eine klimaanlage die wir aber leider nicht anschallten dürfen, warum auch immer.

das schulessen ist auch ganz lecker man hat , wenn man rechtzeitig da ist, eine große auswahl an verschiedenen sachen.

kommen wir nun zum tagesablauf in der schule. um 7.20 uhr müssen wir in den klassenräumen sein da wir dann auch das schultor geschloßen. 7.30 uhr beginnt die reading lesson in dem etwas aus dem englisch oder dem chinsesischunterricht gelesen wird. jede unterrichtsstunde geht hir 45 minuten mit anschließender 10 minuten pause. nach der reading lesson folgt die erste unterrichtsstunde , je nach dem stundenplan des tages. nach der ersten stunde kommt die morning exercise, oder, wie ich es eher bezeichnen würde, das exerzieren. das heißt alle auf den sportplatz und  jede klasse jeweils in 2 reihen hintereinender aufstellen. dann wird durch ein mikrofon gesagt was kommt zum beispiel rechten fuß nach vorne, fuß zurück , alle im gleichschritt nach vorne laufen, marschieren, rechtsum und zurück rennen. das rennen hört sich immer sehr witzig an weil echt alle im gleichschritt rennen . dann wir sich in reihen aufgestellt und musik angemacht zu der man dann die übungen macht die igentlich jeder hier in china kann. ich natürlich nicht deswegen steh ich daund schau mir an wie alle versuchen sich so wenig wie möglkich zu bewegen. natürlich gebe ich mir auch mühe die übungen zu lernen, damit mich der sportlehrer nicht immer so böse anguckt. dann geht es zurück in den unterricht. um 12 ist mittagessen angesagt das bedeutet so sch nell wie möglich zur mensa zu rennen, damit das gute essen nich schon weg ist wenn man angekommen ist. nach dem essen gehen die leute die in der wiche in den dormitories  der scule leben auf ihre zimmer und die anderen nach hause. da ich kein dormitory hab hat man für mich eine sonder egelung gefunden, ich bin im dormitory meiner klassenlehrerin. da kann ich den internetanschluss nutzen, was überaus praktisch ist. die mittagspause geht 1,5 stunden, dann geht es zurück zum unterricht der dann bis 5.05 geht. danach folgt eine stunde in der entweder wieder gelesen oder ahsuaufgaben gemacht werden. da ich allerdings sowiso nichts vom unterricht verstehe mach ich meine einzigen hausaufgaben, nämlich die englischhausaufgaben immer schon im unterricht. die restliche zeit lese ich oder lernen ein bisschen chinesisch aus dem wörterbuch. um 6 ist die schule dann aus , dann gehen alle nach hause.

nun zu den leuten

die schüler die die absicht haben zu studieren passen im unterricht gut auf und sind seht folgsam. das sind auf meiner schule quais alle weil es eine high school ist die man nicht besuchen würde wenn man nicht die absicht hätte zu studieren. hier separieren sich die geschlechter von selbst, deswegen bin ich hier in der schulzeit viel unter mädchen. die meisten jungs sind relativ schüchtern und reden nich so viel mit mädchen, aber natürlich gibt es auch welche die auf großen macker machen und mir dann immer mit "hello" kommen, jaja das ist hier die anmache schlecht hin. das bekommt man überall zu hören, in der schule sowie auf der straße. ansonsten sind die schüler hier relativ zahm, haben enormen respekt vor der obrigkeit. hier legt niemand wircklich wert auf individualität. das gefühl von dem teil eines riesigen ganzen und der verzicht auf das streben nach individualität wird den kinder hier ja schon von klein auf eingetrichtert. wobei dies ja nicht unbedingt etwas schlechtes bedeutet. wäre das nicht so wäre das land heute sicherlich nicht da wo es heute ist.

 

11.9.07 08:00, kommentieren

das chinesische essen

 

aaaaaaaaaaalso, die chinesen kochen überraschend viel scharfes. damit habe ich ich so ein bisschen meine schwierigkeiten, vor allem aber weil man sich ja hier am tisch nicht die nase schnauben darf.

 als nächstes sind viele sachen die in deutschland herzhaft sind hier mit zucker versehen. ein paar beispiele: bohnensuppe ( in die wird erst mal ein ordentlicher haufen zucker gekippt), nudeln( in die werden süße apfelstücke reingeschnitten) und auch noch an pommes frites, anstatt von salz.

ansonsten gibt es antürlich auch leckere sachen. zum beispiel nudeln ohne apfel, do ein lecker fritiert  paniertes fleisch (das ist wircklich göttlich)und auch baozi. baozi sind große hauchdünne mit fleisch oder gemüse gefüllte teigtaschen, die gedünstet werden. es gibt auch noch etwas, was den russischen pelmenie ähnlich ist, das nennt sich jiaozi. das schmeck allerdings nicht mal halb so gut wie pelmenie.

es gibt hier überraschend viele sachen mit kartoffeln wobei kartoffeln als beilage gereicht also in den reis gemischt werden. da wundern sich die chinesen dann manchmal warum ich nur kartoffeln nehme und keinen reis.

außerdem essen die chinesen suppe auf eine etwas andere art als wir deutschen. gestern ahb ich kartoffelsuppe gekocht, meine gastfamilie hat die kelle genommen und etwas von der suppe über ihren reis gekippt. dann wurden die stückchen zusammen mit dem reis gegessen und dann der rest aus dem schälchen geschlürft. mir hat das um die suppe richtig leid getan. aber mehr als ihnen zeigen wie man das in deutschland ist kann ich denen ja nun auch nicht.

fleisch kochen die hier übrigens mit allem drum und dran. damit meine ich mit fett und sehnen, muskeln und allem was an fleisch noch so dran hängt. außerdem schneiden die das im halb gefrorenen zustand und dann wir es einfach in den kochtopf geworfen. meine gastmutter hat nocht schlecht geguckt als ich das fleisch für die kartoffelsuppe erstmal gewässert entfetten und entsehnt habe. das war wircklich witzig.

1 Kommentar 11.9.07 07:37, kommentieren

die chinesen

interessante leute. wenn man hier ist ist es wircklich als stunde alles auf dem kopf, alles etwas verdreht und so. manieren haben sie fur europaische vorstellungen auf jeden fall keine. sind am esstisch wircklich nur am rulpsen schmatzen und schlurfen. da muss ich mich immernoch zusammen raufen nicht zu lachen. ausserdem schmeissen sie ihre knochen und so einfach auf den tisch, ich mein mir solls recht sein solange ich es nich aufwischen muss =P.

die meisten chinesen sind entweder dick oder dünn, ein mittelding bekommt man hier seltend zu gesicht. die meisten chinesen sind wircklich klein aba ich finde es wircklich erfrischend mal eine der großen zu sein.

...mir ist noch etwas eingefallen.die chinesen rotzen immer auf die strasse. uberall um sich herum hort man immer das hochziehen und ausspucken, das nich gerade angenehm muss ich leider sagen.

5.9.07 15:27, kommentieren



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